4/29/2009

Feiertage und Arbeit

Mal ein kurzer Schwenk in die Arbeitswelt hier ...
Fangen wir mal mit was positivem an, also was speziell es Fraunhofer angeht is hier eigentlich alles gediegen, die Leute sind alle sehr nett un hilfsbereit, die Arbeitszeiten kann man sich au ganz nach den eigenen Wuenschen gestalten (wir haben uns auf 8:30Uhr anfangen un dann je nachdem wie lange ma Pause machen zwischen 16:30Uhr un 17:30Uhr Feierabend machen geeinigt). Im Sommer werden sich die Zeiten wohl en bissle um ne halbe Stunde nach vorne verlegen um es besser werdende Wetter besser nutzen zu koennen ...
Ja kommen wir nur zu etwas was aus deutscher Sicht nicht so erfreulich ist ... Und zwar stellt sich mir hier die Frage, wo sind hier die Feiertag???
Naja irgendwie gibts hier nich soviele, gerade mal paar gesetzliche Feiertage un noch Weihnachten, dass wars dann aber au schon :(
Joa un in den 6 Monaten in denen wir arbeiten duerfen, koennen wir gerade mal 2 Feiertage geniessen, den Memorial Day und was viel besser is, den Independance Day :) Da wird hier in Washington denk i mal einiges los sein ...
Naja von den Feiertagen her misse ich Germany doch ein wenig, z.B. muessen wir am Fr. arbeiten, was uns aber nicht davon abhaelt trotzdem in den Mai zu tanzen ;)

Joa un zu meiner Arbeit kann i nur sagen es laeuft ... Apropos, sollte mich mal wieder an die Arbeit machen, genug Pause gemacht ...

Bis zum naechsten Male ...

4/20/2009

Pillow Fight

Am Freitag, den 17.4. fand auf dem Campus der University of Maryland ein Versuch statt den Weltrekord der weltgroessten Kissenschlacht zu brechen und wir waren mit von der Partie :)
Leider hat es mit dem Rekord nicht ganz hingehauen, waren nur 1744 Leute anwesend, aber der alte und bestehende Rekord betraegt 3648 Leute ... Naja haben nur gute 2000 Leute gefehlt, aber es war trotzdem ein cooles un lustiges Erlebnis und wir mischten natuerlich auch ordentlich mit.
Als dann alles vorbei war, begaben wir uns sozusagen auf unsre eigene AfterShowParty wo es uns letztendlich ins ThirstyTurtle verschlug, eine Disco in Downtown College Park, wo wir dann den Tag ausklingen liessen ...
Sa. war dann erstmal chillen angesagt un abends war ich noch in Georgetown unterwegs, es Nachtleben in DC ein wenig erforschen bevor wir dann am So. dann abends einen Power-Sport-Abend machten mit Krafttraining, Squash un Basketball ...
Nun ja un dann war au schon wieder eine Woche rum und eine neue Arbeitswoche stand vor der Haustuer ;)

4/14/2009

New York City, the 3rd

Nun war er auch schon da, der letzte Tag von unserem New York Trip ...
Nachdem wir ausgecheckt hatten und unser Gepaeck irgendwo sicher aufbewahrt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unseren letzten Zielen. Als erstes Stand die Statue of Liberty auf Liberty Island. Nachdem wir dann die Tickets hatten, was ziemlich schnell ging, mussten wir feststellen dass paar Stunden Wartezeit uns bevorstanden um ueberhaupt auf die Faehre zu kommen. Das war uns dann zu bloede, also beschlossen wir unsere Ziele neu zu ordnen und machten uns auf den Weg zum Ground Zero, wo im Moment nur eine Riesengrosse Baustelle zu sehen ist.
Nach kurzer Unentschlossenheit machten wir uns dann noch auf nach Downtown zur Wall Street wo wir am ende bei der Boerse landeten, eine Kirche kurz besichtigten und danach dann zurueck zum Ground Zero, wo wir einfach nur mal chillten nach den ganzen vielen Eindruecken von den letzten beiden Tagen.
Irgendwann machten wir uns dann auf den zur Penn Station, wo unser Bus abfahren sollte, was er dann au mit etwas Verspaetung machte un uns sicher zurueck nach DC brachte.
Die Busfahrt war nicht sektakulaer, ganz normal wuerde ich sagen, ausser dass wir eine unfertige Version von X-Men Wolverine sahen und The Spirit (net so gut wie Sin City) ...
Das wars dann vorerst von der New York City-Reihe ...

Fortsetzung folgt ...

New York City, the 2nd

Nach einem nassen und kalten Wetter am ersten Tag, erwartete uns am zweiten Tag sonniges und kaltes Wetter ...
Nachdem spärlichen Frühstück im Hostel machten
wir uns auf den Weg nach Downtown!Unser erstes Ziel war eigentlich die Boots Tour um Manhatten rum, aber da die anderen (Knoster+Friends) net aus den Federn kamen verlegten wir dies auf später und beschlossen nach einem Café bei Starbucks das mittlerweile groesste Building in New York zu besichtigen, das "Empire State Building". Dort angekommen, mussten wir schnell feststellen dass wir zu spät dran waren un die Schlange nach vielen Stunden Wartezeit aussah. Also begnügten wir uns fürs erste mit dem Skyride, einer Informations- und Werbetour für New York mit anschließendem Simulator-Flug durch Manhatten, der mehr schlecht als recht war. Naja da es umsonst war konnten wir wenigstens die Zeit bis zur Boots Tour totschlagen ...
Für um 13Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Pier, wo wir dann pünktlich mit dem Circle Line Manhatten ablegten.
Der Weg führte den hudson River runter Richtung Liberty Island. Es gab ein Tour Guide der die meiste Zeit der Fahrt erklärte was auf der linken un rechten Seite des Bootes jeweils zu sehen war. Grob gesagt war zu anfang links Manhatten und rechts New Jersey. Am Hud
son River gibt es keine Brücken die New York mit New Jersey verbinden, sondern nur etwaige Tunnel. Ach ja Fotos von der Boots Tour gibts zur genüge rechts in der Dia-Show ...
Als nächster Höhepunkt stand dann die Statue of Liberty auf Liberty Island aufm Programm. Es hat ne Weile gedauert bis wir an dieser vorbei waren, so dass genügend Zeit war viele Bilder zu machen ... Wie man auch unschwer erkennen kann auf dem linken Bild bin ich ziemlich eingepackt, was auch dringend nötig auf Deck, denn es war nicht nur kalt, sondern teilweise auch noch windig, was die gaanze Sache noch kälter machte. Von Zeit zu Zeit wurde es auch immer leerer, was uns zu Gute kam, da wir mehr Platz hatten ;-)
Weiter gings dann Richtung East River, also zwischen Manhatten un Brooklyn entlang als erstes unter der Brooklyn Bridge durch, gefolgt von der Manhatten Bridge un der Williamsburg Bridge bevor es dann kurz vor der 59th Street Bridge bzw. Queensboro Bridge wieder fast den selben Weg zurück ging zum Pier. Anschliessend besuchten wir noch das Inteprid Sea, Air & Space Museum, das auf einem ausgemusterten Flugzeugtraeger beheimatet ist. Danach gings dann noch zu Madame Tussaud's Wachsfigurenausstellung und
anschliessend wieder Richtung "Empire State Building" um einen 2.Versuch zu starten, aber wie nicht anderst zu erwarten war die Schlange noch genauso lange wie heute morgen. Also machten wir uns auf den Weg zum Hostel um uns ein wenig auszuruhen vom Power-Sightseeing. Nach kurzer Erholungsphase gesellten wir uns zu einem Comedy Abend, der in unserem Hostel von jungen regionalen Nachwuchs Comedian veranstaltet wurde. Danach sind wir dann recht amuesiert zum dritten mal an diesem Tage richtung "Empire State Building" aufgebrochen. Un diesmal mussten wir nicht mehr allzu lange warten da es schon zu etwas spaeterer Stunde war. Was dann au den Vorteil hatte New York bei Nacht ueberblicken zu koennen, was einfach nur ein geiler Anblick war.
Als wir dann genuegend durchgefroren waren machten wir uns nochmal auf zum Times Square um die viele Werbung au mal bei Nacht zu bestaunen. Danach machten wir uns aber endlich auf den Heimweg um ein wenig Schlaf zu finden und ein wenig Kraft zu tanken fuer den letzten Tag ...

New York City, the 1st

Hiermit möchte ich ein wenig von unserem ersten großen Wochendend-Trip berichten ...
Als Ziel hatten wir uns die Metropol-Stadt New York City ausgesucht ...
Um genauer zu sein Manhatten, denn für mehr von New York City haben die 3 Tage leider nicht gereicht ...
Aber alleine in Manhatten gab es genügend zu sehn und ganze viele schöne Eindrücke mit auf den Heimweg nach DC zu nehmen :-)
So lasst mich aber erstmal von vorne beginnen ...
Begonnen hat der Trip mit einer holprigen, langen Busfahrt und einer sehr kurzen Nacht. Um 1:30Uhr von Fr. auf Sa. gings los mit einem lokalen Busunternehmen, welches von DC aus über Baltimore nach New York City fährt un wieder zurück.
Als wir dann relativ pünktlich wie geplant in NYC ankamen, war erst einmal zurechtfinden angesagt und auf die Suche nach unserem Hostel zu machen damit wir unser Gepäck abstellen konnten und auf erste Erkundungstour gehen konnten.
Nach ein paar kleinen anfänglichen Schwierigkeiten mit dem U-Bahn-System, bedingt durch Verschönerungsmaßnahmen der Stationen, welche dies teilweise au dringend nötig haben gelangten wir dann zu unserem Domizil für die nächsten beiden Näch
te ...
Das Hostel lag direkt am Central, was wir dazu nutzen ein paar Schritte durch diesen zu wandern, bevor wir dann uns auf den Weg nach Downtown machten ...
Das er
ste was wir machten als wir aus der Station ans Tageslicht gelangten, war nach oben gen Himmel zu schaun mit offenem Mund,
beeindruckt von den vielen Skyscrapern wie diesem hier:
Nachdem wir die Orientierung gefunden hatten bestatteten wir dem Times Square einen Besuch ab und holten unseren New York Pass im Planet Hollywood ab, mit dem wir Zugang zu einigen Sights bekamen ohne nochmal extra bezahlen zu müssen! Leider fing es dann an zu regnen, was uns dazu brachte das Rockefeller Center anzusteuern um vom "Top of the Rock" den ersten Blick von oben auf New York zu werfen, was natürlich bedingt durch dass schlechte Wetter nicht ganz so schön war wie bei Sonnenschein wie man hier links erahnen kann. Aber es war trotzdem sehr interessant, nass und kalt ...
Um uns wieder ein wenig aufzuwärmen beschlossen wir uns ein Museum anzuschauen, nachdem wir noch einen kleinen Abstecher in der St. Patrick's Cathedral gemacht hatten.
Das Museum was das "Museum of Modern
Art" kurz "MoMa" genannt. Da ich eher ein Kunstbanause bin, war das Museum nicht so interessant für mich, aber es war eine gute Gelenheit um wieder ein wenig zu trocknen und ein paar komische Kunstwerke zu betrachten, wo man sich fragen musste was der Künstler damit sagen wollte und sich teilweise gedacht hat, des hätte i au grad noch hinbekommen, nur war man selbst net schlau genug um auf die Idee zu kommen ;-)
Nachm Museum war dann erstmal Fast Food angesagt un dann einchecken im Hostel un Zimmer beziehen, falls man des als Zimmer bezeichnen konnte, sah eher nach ner Gefängnisszelle aus oder so. In dem Zimmer standen 3 Etagenbetten aneinandergereiht ums Eck jeweils un in der mitte war grad mal soviel Platz dass alle 6 Leute stehn konnten aber sich net mehr bewegen. Naja zum übernachten langte es, was es wichtigste war. Nach ner kleinen Schlafrunde und sich verbesserten
Wetter machten wir uns nochmal auf den Weg in die große weite Stadt ... Ziel war es die Brooklyn Bridge von Brooklyn aus nach Manhatten rein zu überqueren, was bei einbrechender Dunkelheit natürlich ein cooler Anblick war:
Anschließend waren wir noch in Chinatown essen un wollten danach noch gemütlich was trinken gehn, wa sich zu einer Odysee durch Downtown entwickelte. Letztendlich sind wir sogar am richtigen Ort angelangt, nur waren die Bars die passabel aussehen zumeist überfüllt, was uns dann wieder auf den Heimweg zwang, wo wir dann endlich zu unserem dringend benötigten Schlaf kamen ...

4/05/2009

Nightlife in DC

Neben den kulturellen Ereignissen an diesem Wochenende stand diesmal auch noch die Erkundung des Washingtoner Nachtleben auf dem Plan.
Da wir am Freitag doch nicht wie geplant Fussball spielen gegangen sind, schlossen wir uns ein paar anderen Studenten aus Deutschland an und machten uns schon um 20Uhr auf den Weg ...
Ja ich weiss, dass is sehr früh, aber da hier in USA die Clubs un so spätestens um 3Uhr dicht machen muss man eben etwas früher den Partyabend beginnen als in Deutschland ;-)
Naja nichts desto trotz stand die sogenannte "Ultrabar", ein recht grosser Club in DC als Ziel fest. Aufgrund des großen Andrangs waren wir schon sehr früh dort, glaube so um 22Uhr. Als wir endlich die Sicherheitskontrollen passiert hatten und zum ersten Mal die Ultrabar betraten war ich erstaunt dass doch schon recht gut was los war um diese Uhrzeit, es wurde auch recht schnell immer voller ...
Naja nun noch ein wenig zur Disco, also im Keller gibts nen kleinen Floor, wo hauptsächlich Techno un so Kram läuft und zudem is dort au die Garderobe beheimatet.
Im Erdgeschoss is dann sozusagen der Main Floor, wo an diesem Abend mehr Black Music kam. Eine Etage weiter oben war Salsa angesagt und in der Exklusiv-Etage, auch Chroma genannt (kommt man nur mit extra Stempel rein) und gleichzeitig dem obersten Floor kam so alles quer Beet gemischt ...
Alles in allem kann man sagen war es ein gelungener Abend :-)

NBA

Pflichtprogramm wenn man schonmal in den USA ist, sind natürlich diverse Sportevents ...
An diesem Wochenende stand unser erstes großes Sportevent an.
Wir waren zu Besuch auf einem NBA-Spiel zwischen den Washington Wizards un den Miami Heat.
Von der aktuellen Tabelle her konnte man meinen dass es ein sehr einseitiges Spiel und etwas langweilig wird ... Aber die beiden Teams boten uns dann doch ein sehr interessantes Game mit einigen schönen Spielzügen und spektakulären Dunkingsund mit dem besseren Ausgang für Miami.
Aufgrund des schlechten Tabellenstands der Wizards, dem schönen Wetter draussen, dem Cherry Blossom Festival un der sich dem Ende zu neigenden Saison war das Verizon Center recht wenig besucht. Trotzdem kam ganz gut Stimmung auf, was wohl auch den vielen Unterhaltungseinlagen, während fast jeder noch so kleinen Unterbrechung geschuldet war ... Da gab es z.B. während einem Timeout die verschiedensten "Cam-Aktionen" ... Eine davon war die "Kiss-Cam", da wurden dann verschiedene Päärchen auf dem Videowürfel gezeigt un diese durften sich dann Küssen oder auch nicht, wie Sie wollten ... Lustig waren dabei dann immer die Reaktionen wenn die Leute registrierten dass sie live zu sehen waren auf dem Videowürfel ... Es gab auch noch andre "Cam-Mottos" und auch Dance-Shows von Cheerleadern oder es wurden T-Shirts verschenkt oder es gab ne Runde Burritos umsonst, natürlich nicht für jeden, nur wenn man Glück hatte ;-) usw. ...
Es war alles in allem ein sehr interessantes Ereignis und schön zu sehn wie so ein Sportevent in Amerika abläuft ...
Zudem durften wir einen der besten Spieler der NBA bestaunen, Dwayne Wade, der Superstar bei den Miami Heat ...
Zum Spiel selbst kann man noch sagen dass die Wizards alles versuchten es spannend zu gestalten, doch als Sie mal den Anschluss gefunden hatten, legten die Heats ne Schippe drauf un konnten ihren Vorsprung wieder ausbauen, der dann bis zum Ende des Spiel fortwährte ...
Ja un nach etwas mehr als 2 Stunden war dann auch schon wieder alles rum ...

4/01/2009

Cherry Blossom Festival

So da bin ich mal wieder ...
Heute möchte ich kurz vom Cherry Blossom Festival berichten ... Das Festival beginnt ende März und endet mitte April ... Es ist die Zeit in der die Kirschblüten in vollster Pracht erblühen und diesem Schauspiel wird sogar ein Festival gewidmet, mit z.B. einer Cherry Blossom Parade und noch mehr speziellen Veranstaltungen.
Zwischen Washington Monument, dem Jefferson Memorial und dem Lincoln Memorial erstreckt sich die Vielzahl an Kirschbäumen die zu dieser Jahreszeit die Kirschblüten tragen rund um einen See. Es ist wunderschön anzuschauen und ist auf jeden Fall einen abendlichen Spaziergang wert ...
Was wir uns natürlich nicht nehmen haben lassen ...
Was natürlich auch Pflicht war, war die Parade zu besichtigen, da es für mich die erste amerikanische Parade war, war es sehr interessant zu sehen wie hier so ein Ereignis abläuft ...
Un da auch das Wetter mit herrlichem Sonnenschein mitgespielt hatte begann der Samstag mit einem schönen Erlebnis ...
Bilder von der Parade und den Kirschblüten gibts natürlich wie immer rechts als Dia-Show ...

Soviel von den Cherry Blossoms :-)